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Geht von PVC Kunststofffenstern eine Gesundheitsgefährdung aus?

PVC ist ein thermoplastischer Kunststoff, der normalerweise im Temperaturbereich von 160 - 200°C verarbeitet wird.
Die Herstellung von PVC-Fensterprofilen erfolgt durch Extrusion einer Mischung aus PVC-Pulver, Schlagzäh-Modifiern, Gleitmitteln, Füllstoffen, wie bspw. Kreide, Stabilisatoren und Pigmenten. Nach der Extrusion sind alle eingesetzten Stoffe fest gebunden, eine Emission ist absolut ausgeschlossen.

PVC-Fenster weisen im Gegensatz zu Holz- oder Holz-Aluminiumfenster eine viel günstigere Gesamtökobilanz auf.
Sie sind zu 100% recyclingfähig. In Deutschland gibt es drei Recyclinganlagen, in denen Altfenster werkstofflich wiederverwertet werden. PVC ist einer der weitverbreitetsten Kunststoffe. So werden Folien, Tischtücher, Tapeten, Schuhe und viele andere Gegenstände des täglichen Lebens aus PVC hergestellt. Auch für Verpackungsmaterial, das unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommt, ist PVC zugelassen. Rund 60 Prozent der Trinkwasserleitungen, werden heute aus PVC gefertigt. 

PVC ist heute der mit Abstand gebräuchlichste Kunststoff in der Intensivmedizin.
So werden z.B. Infusionslösungen durch Schläuche aus PVC geleitet. All diese Anwendungsbeispiele zeigen auf, das PVC ein absolut gesundheitlich unbedenklicher Werkstoff ist.